Was ist ein Trauma?

Entstehung

Ein Trauma entsteht durch eine überwältigendes Ereignis, das zu schnell, zu heftig, zu früh und/oder unvorbereitet auf den Menschen einwirkt, so dass der Organismus eine übermächtige Bedrohung seiner Existenz erlebt und die normalen Bewältigungsmechanismen überfordert sind.

 

Reaktion

Die natürliche Reaktion des Organismus auf ein solches Ereignis ist eine immense Mobilisierung von Überlebensenergie, die zum Zwecke des Kampfes oder zur Flucht aufgebaut wird.

Ist in dem entsprechenden Moment weder Kampf noch Flucht möglich, weil der Aggressor übermächtig ist oder die Situation es nicht zulässt (z.B. bei einem Autounfall), erstarrt der Mensch in diesem Augenblick und das gesamte Ereignis wird mit Hilfe der hohen Energie zum Schutz des Menschen „eingefroren“.

In diesem inneren Erstarrungszustand bleibt er gefangen: die Entfaltung der Lebensenergie wird unterdrückt, die Verbindung zum eigenen Selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zur eigenen geistigen Quelle wird unterbrochen.

 

Typische Symptome für ein Trauma

Dies kann zu einer Vielzahl von Trauma-Symptomen führen:

physische Symptome: z.B. Schlaflosigkeit oder Entspannungsschwierigkeiten, Migräne, chronische Schmerzen, Muskelanspannung, übersteigerte Schreckreaktionen, kalter Schweiss, Schmerzen unterschiedlichster Art, Erschöpfung, Taubheitsgefühl, niedrige Puls- oder Blutdruckwerte, schlechte Verdauung, schlechte Funktion des Immunsystems bzw.

mentale/emotionale Symptome: z.B. Ängste und die Tendenz zu Angst- oder Panikattacken, Depressionen, Sorgen, rasende Gedanken, überhöhte Wachsamkeit, Wutanfälle, Manie, übermäßige Beziehungskonflikte.